1. Verbrauch
Beginnen Sie mit der Messstelle, dem Abrechnungszeitraum und den kWh-Mengen. Prüfen Sie, ob die Rechnung tatsächliche Messwerte oder eine Schätzung verwendet. Gibt es mehrere Register, übernehmen Sie die Mengen getrennt. So lässt sich erkennen, ob sich der Verbrauch verändert hat oder lediglich der Preis beziehungsweise der Abrechnungszeitraum.
2. Strompreis
Unterscheiden Sie Energielieferung, Netznutzung, Messentgelte und Abgaben. Für einen Gerätevergleich addieren Sie nur die mit jeder weiteren kWh anfallenden Beträge samt anwendbarer Mehrwertsteuer. Feste Monats- oder Jahresbeträge gehören zur gesamten Anschlussrechnung, werden durch eine kürzere Gerätenutzung aber nicht automatisch kleiner.
3. Kosten
Tarifblätter nennen Preise häufig in Rp./kWh. Ein rein beispielhafter Preis von 28 Rp./kWh entspricht CHF 0.28/kWh. Ein Gerät mit einem Verbrauch von 40 kWh verursacht bei diesem Beispielpreis CHF 11.20 variable Kosten. Übernehmen Sie einen Bruttopreis nur einmal; addieren Sie die Mehrwertsteuer nicht nochmals, wenn sie bereits enthalten ist.
4. Rechenbeispiel
Falls Ihr Tarif zwischen Hoch- und Niedertarif oder anderen Zeitfenstern unterscheidet, verwenden Sie den Preis für die tatsächliche Nutzungszeit. Für eine Jahresbetrachtung hilft ein nach Verbrauch gewichteter Mischpreis. Vergütungen für eingespeisten Solarstrom, Eigenverbrauch und fixe Messkosten sind eigene Positionen und sollten nicht unbemerkt in einen allgemeinen Gerätepreis einfliessen.
Datenquellen
- ElCom: Strompreise und Tarife
- ElCom: Tarif- und Produktstrukturen
- EnergieSchweiz: Energie sparen im Homeoffice
Zuletzt geprüft: 2026-09-08